Holen Sie sich rasch Hilfe   Datenschutzgrundverordnung & Brandschutz!

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Wir helfen Ihnen auch beim Implementieren aller notwendigen Unterlagen.

Wichtig für Sie und Ihre Mitarbeiter: 

Bei unserer Beratung beziehen wir auch Ihre Mitarbeiter ein und erklären Ihnen wie Sie die DSGVO und den Brandschutz im Arbeitsalltag einfach umsetzen können.

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Brandschutz

Grundlagen

Allgemeine Informationen

Allgemeines

Jeder Arbeitgeber/innen muss geeignete Vorkehrungen treffen, um das Entstehen eines Brandes und im Falle eines Brandes eine Gefährdung des Lebens und der Gesundheit der Arbeitnehmer/innen zu vermeiden.

Es sind geeignete Maßnahmen sind zur Brandbekämpfung und Evakuierung der Arbeitnehmer/innen zu treffen.

Geeignete Löschhilfen, wie Löschwasser, Löschdecken, Löschsand, Wandhydranten, Handfeuerlöscher oder fahrbare Feuerlöscher sind in ausreichender Anzahl bereitzustellen und am Aufstellungsorte zu Kennzeichnen.

Eine Vorschreibung des Brandschutzbeauftragten durch die Behörde und eines Stellvertreters und weiterer Maßnahmen ist dann erforderlich, wenn die:

  • Art der Arbeitsvorgänge oder Arbeitsverfahren
  • Art oder Menge der vorhandenen Arbeitsstoffe
  • Vorhandene Einrichtungen oder Arbeitsmittel
  • Lage, Abmessungen, bauliche Gestaltung oder Nutzungsart der Arbeitsstätte
  • Höchstmögliche Anzahl der in der Arbeitsstätte anwesenden Personen

gegeben ist und ein besonderes Verhältnisse für einen wirksamen Schutz notwendig sind.

Ausnahme: Gilt nicht, wenn bereits auf Grund der landesgesetzlichen Vorschriften eine Brandschutzbeauftragter oder eine Betriebsfeuerwehr gefordert ist oder eine freiwillige Betriebsfeuerwehr eingerichtet wurde.

Brandschutzbeauftragte

Den Brandschutzbeauftragten ist während der Arbeitszeit ausreichend Zeit für die Aufgaben zu geben und alle erforderlichen Mittel und Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

Im Betrieb ist es auch notwendig die Brandschutzperson (BSB) mit den notwendigen Befugnissen auszustatten - Weisungsrecht gegenüber dem Mitarbeiter/innen.

Erhöhter Brandschutz

Arbeitsstätte mit einer freiwilligen Betriebsfeuerwehr, aufgrund landesgesetzlicher Vorschriften mit einer Betriebsfeuerwehr, Brandschutzbeauftragten, die Bestellung von Brandschutzbeauftragten, Brandschutzwarten auf Grund eines Bescheides oder aufgrund der Arbeitsstättenverordnung vorgeschrieben sind, ist

  • eine Brandschutzordnung zu erstellen.
    In der Brandschutzordnung sind die zur Brandverhütung und zur Brandbekämpfung erforderlichen technischen und organisatorischen Vorkehrungen und durchzuführenden Maßnahmen niederzuschreiben. Jährlich muss diese auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft und gegebenenfalls ergänzt werden. Allen Arbeitnehmer/innen ist die Brandschutzordnung regelmäßig und deren Neuerungen zur Kenntnis zu bringen. Die Brandschutzordnung ist Bestandteil des Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokuments (SIGE).
  • ein Brandschutzbuch zu führen.
    In diesem Buch sind die Ergebnisse der Kontrollrundgänge (Eigenkontrolle) und die getroffenen Maßnahmen zur Mängelbehebung, die durchgeführten Überprüfungen und deren Ergebnisse, die durchgeführten Brandschutzübungen und alle Brände und deren Ursachen zu vermerken und dienen auch zur Vorlage bei Behördenüberprüfungen.
  • ein Brandschutzplan ist auf Grundlage der TRVB (Technische Richtlinien vorbeugender Brandschutz) in Zusammenarbeit/Absprache mit der örtlichen Feuerwehr zu erstellen.
  • eine Unterweisung regelmäßig durch zu führen. Bei der Unterweisung ist die ordnungsgemäße Handhabung der Löschgeräte und die Inhalte der Brandschutzordnung für alle Arbeitnehmer/innen, die in Bereichen beschäftigt werden erforderlich. Auch externe Fachkräfte die im Betrieb vorübergehend tätig sind, sind in diese Unterweisungen mit einzubeziehen. 

Personen für Brandbekämpfung und Evakuierung

Für Arbeitsstätten, in denen keine Brandschutzbeauftragte/r, keine Brandschutzwarte oder Betriebsfeuerwehren eingerichtet oder vorgeschrieben sind, haben Arbeitgeber/innen seit 1. Jänner 2010 Personen zu bestellen, die für die Brandbekämpfung und Evakuierung der Arbeitnehmer/innen zuständig sind. Eine ausreichende Anzahl von Arbeitnehmer/innen muss mit der Handhabung der Feuerlöscheinrichtungen vertraut sein.

Alarmübungen

Alarmeinrichtungen, die zur Alarmierung von Arbeitnehmer/innen dienen, ist mindestens einmal jährlich - während der Arbeitszeit - eine Alarmübungen/Räumungsübung durchzuführen.

Die Räumungsübung ist zu dokumentieren - Teilnehmeranzahl - Dauer - Verbesserungsmöglichkeiten - Funktion der technischen Einrichtungen usw. .

Prüfungen

  • Sicherheitsbeleuchtungsanlagen
  • Alarmeinrichtungen
  • Klima- oder Lüftungsanlagen und
  • Brandmeldeanlagen

sind einmal jährlich, auf ihren ordnungsgemäßen Zustand durch eine Fachkraft zu überprüfen.

Löschgeräte und stationäre Löschanlagen sind im Abstand von 24 Monaten, längstens jedoch in Abständen von 27 Monaten, auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen.

Alle Prüfungen sind zu dokumentieren und für mindestens drei Jahre in der Arbeitsstätte aufzubewahren. Die Aufzeichnungen über die Prüfung von Löschgeräten können entfallen, wenn Prüfdatum und Mängelfreiheit durch einen Aufkleber bestätigt werden.

Brandgefährdete Arbeitsplätze

Bei Arbeitsplätzen, die eine erhöhte Brandgefahr aufweisen, ist das Rauchen und die Verwendung von offenem Feuer und Licht verboten.

Auf diese Verbote ist durch deutlich sichtbare und dauerhafte Kennzeichnungen oder Aushänge hinzuweisen.

Weitere Gründe für die Notwendigkeit eines Brandschutzbeauftragten - machen Sie unseren:

und wir Antworten Ihnen auf Ihre Anfrage (Brandschutzcheck) mit einer qualifizierten persönlichen Rückmeldung!

DatenschutzGrundVerOrdnung

Verfahrensverzeichnis

Wer ist verpflichtet ein Verfahrensverzeichnis nach DSGVO zu führen!

Verarbeitungstätigkeiten nach der DSGVO sind seit 25. Mai 2018 für den Großteil aller Unternehmen verpflichtend. Alte Verzeichnisse nach dem DSG 2000 müssen überarbeitet werden und auf den neuesten Stand gebracht werden. Neue Verzeichnisse müssen erstellt werden. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, zu ermitteln, ob auch Sie ein Verfahrensverzeichnis erstellen müssen oder nicht!
  • Wer muss kein Verzeichnis erstellen?
  • Wer ist im Unternehmen für das Verzeichnis verantwortlich?
  • Welche Folgen hat es, wenn kein Verzeichnis erstellt wird?
  • Kurzzusammenfassung

Wer muss ein Verfahrensverzeichnis erstellen?

Die DSGVO bindet die Pflicht ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten zu führen daran, ob eine Verarbeitung von Personendaten stattfindet. Eine Verarbeitung findet dann statt, wenn personenbezogene Daten manuell oder automatisch verarbeitet werden. Eine Verarbeitung muss im Verzeichnis dokumentiert werden.
In der DSGVO werden die Tätigkeiten umfassend beschrieben:

[...] Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung; [...]DSGVO Artikel 4 / 2

Auf Grund dieser Beschreibung sind der Großteil von Unternehmen verpflichtet ein Verzeichnis zu führen, auch dann, wenn keine automatische Verarbeitung erfolgt. Vereine, Einzelkaufleute und Handwerker sind hiervon ebenfalls betroffen. Auch Auftragsdatenverarbeiter müssen ein Verzeichnis führen, wenn Sie einen Auftrag haben, bei dem Kundendaten analysiert werden.

Wer kein Verzeichnis erstellen muss?

Ein Verzeichnis zu führen trifft auf die meisten Unternehmen zu. In Österreich unterliegen schriftliche Aufzeichnungen meist noch den Datenschutzverordnungen der einzelnen Bundesländer aus den 70er oder 80er Jahren. In diesem Punkt greift die DSGVO ebenfalls ein, da die Ablage in Form von Ablagesystemen eine Verzeichnisführung fordert, auch wenn die Verarbeitung nicht automatisch erfolgt.

[...] es sei denn die von ihnen vorgenommene Verarbeitung birgt ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen, die Verarbeitung erfolgt nicht nur gelegentlich oder es erfolgt eine Verarbeitung besonderer Datenkategorien gemäß Artikel 9 Absatz 1 bzw. die Verarbeitung von personenbezogenen Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten im Sinne des Artikels 10. Artikel 30/ 5

Während die ersten 4. Kriterien

  • Weniger als 250 Mitarbeiter
  • Risiko für die Rechte von betroffene
  • Verarbeitung besonderer Datenkategorien (Gewerkschaft, Religion, Besondere Bedürfnisse ...)
  • Verarbeitung von Strafrechtlichen Daten
  • Verarbeitung Gelegentlich

bei vielen Unternehmen zutreffen können, werden nur die wenigsten gelegentlich personenbezogene Daten verarbeiten. Da es zur DSGVO noch keine offizielle Auslegungen von "Gelegentlich" gibt, in Form von Gerichtsentscheiden, ist davon auszugehen, dass der Begriff sehr weit gefasst werden muss.

Wer ist im Unternehmen für das Verzeichnis Verantwortlich?

Im Unternehmen ist laut DSGVO der Verantwortliche verpflichtet das Verfahrensverzeichnis aufzustellen und zu pflegen. Verantwortlicher ist beim Einzelunternehmer z.B. der Inhaber oder aber bei der GmbH der Vertretungsberechtigte, also z.B. der oder die Geschäftsführer. In der Praxis ist häufig ein Mitarbeiter abgestellt das Verzeichnis zu erstellen und zu führen, wenngleich die Verantwortung bei dem Verantwortlichen bleibt. Der Verantwortliche ist es auch, der das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten der Aufsichtsbehörde auf Anfrage zur Verfügung stellen muss.

Welche Folgen hat es, wenn kein Verzeichnis erstellt wird?

Die Folgen, wenn kein aktuelles Verfahrensverzeichnis auf Anfrage oder Überprüfung der Behörde vorgelegt werden kann, sind immens. So können Bußgelder in Höhe von 20.000.000 EUR oder bis zu 4% des Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres verhängt werden. (DSGVO Artikel 83/4). Das sind sehr hohe Strafen für eine recht einfache Erstellung des Verarbeitungsverzeichnisses. Inwieweit die Behörde Strafen ausstellt, ist noch im Unklaren, fix scheint jedoch, dass eine Abmahnung nur in Frage kommt, wenn die Hausaufgaben in Form der Erstellung des Verarbeitungsverzeichnisses gemacht wurde.


Kurz zusammengefasst: Jeder Unternehmer sollte ein Verfahrensverzeichnis erstellen!

Die gesetzliche Definition ist sehr weitreichend und schließt fast alle Unternehmen ein. Auch nicht Unternehmer die Personen Daten Verarbeiten könnten in diese Verpflichtung hineinfallen. Die klare Empfehlung lautet, erstellen Sie Ihr Verarbeitungsverzeichnis!
Die Bußgelder sind zu hoch und es ist nicht abzusehen inwieweit Ihre Konkurrenz oder die Aufsichtsbehörden von Kontrollen Gebrauch machen.

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